Endoskopische Sympathikusblockade

Thoraxchirurgie

Leiter:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Horia Sirbu

Eine schonende minimal-invasive Behandlung

Die endoskopische Sympathikus-Blockade (ESB) im Brustkorb wird vor allem Menschen mit übermäßigem Schwitzen im Bereich der Hände, Achseln und zum Teil im Gesicht angeboten. Sie stellt bei starken Beschwerden oder auch beim Versagen anderer Behandlungsmöglichkeiten eine effektive Behandlungsmethode dar. Die Durchführung erfolgt minimal-invasiv unter Zuhilfenahme einer speziellen, wenige Millimeter dünnen Kamera. Zwei 5 mm kleine Schnitte im Achselbereich ermöglichen den optimalen Zugang zum Sympathikus, dem Grenzstrang, im Brustkorb. Die, die Ganglien verbindenden, Nervenbündel werden durch gezielt applizierte Titan-Clips blockiert und ihre Reizleitung somit verhindert. Im Gegensatz zu anderen Methoden muss bei dieser minimal-invasiven Therapie der Grenzstrang nicht durchtrennt bzw. entfernt werden, sodass die Blockade unter Umständen sogar wieder rückgängig gemacht werden kann

Besondere Vorteile für die Betroffenen

Das Auftreten von kompensatorischem Schwitzen wird zwar nicht vollständig verhindert, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens wird aber entscheidend gesenkt. Die trockene Haut in der Zielregion zeigt sich direkt nach der etwa 20-minütigen Operation.

Der Krankenhausaufenthalt dauert wenige Tage. Die Kosten der stationären Behandlung werden durch die gesetzlichen Krankenkassen komplett übernommen.

 
Hyperhidrose-Sprechstunde

Behandelnder Arzt:

PD Dr. med. W. Schreiner

Donnerstag:
13:00 Uhr - 15:00 Uhr

Telefon: 09131 85-32047
Fax: 09131 85-32048
E-Mail: thorax-sekretariatatuk-erlangen.de