Behandlungsmöglichkeiten der Hyperhidrose

Thoraxchirurgie

Leiter:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Horia Sirbu

Wie wird das krankhafte Schwitzen behandelt?

Für die Behandlung der Hyperhidrose kommen verschiedene Verfahren in Betracht, die sich vor allem nach der Zielregion und nach dem Schweregrad der Schweißneigung richten.

Häufig werden die verschiedensten Antitranspirantien, wie Salben und Deos, eingesetzt. Sie enthalten meistens Aluminiumchlorid und verschließen die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen, wodurch die krankhafte Schweißbildung unterdrückt wird. Andere Behandlungsmöglichkeiten sind Iontophorese, Medikamente und lokale Botulinumtoxin-Injektionen (Botox). Diese Therapien müssen häufig über einen längeren Zeitraum wiederholt werden und erfordern auch eine gewisse Disziplin von dem Anwender.

Wenn diese Maßnahmen ausgeschöpft sind, stellt sich für viele Betroffene die Frage: Gibt es eventuell andere, möglicherweise wenig belastende Therapieansätze zur Behandlung des übermäßigen Schwitzens?

Hier bieten sich schonende operative Eingriffe wie eine Saugkürrettage, bei der die Zahl der Schweißdrüsen durch Absaugen reduziert wird, oder das minimal-invasive Ausschalten von speziellen Nervenfasern (Sympathikusblockade) an. Gerade die endoskopische Sympathikusblockade ist ein sehr effektives Verfahren zur dauerhaften Reduktion der krankhaften Schweißproduktion. Trotz des operativen Eingriffs stellt die in unserer Abteilung durchgeführte Sympathikusblockade eine schonende Behandlungsmethode dar.

Gerne erläutern wir in einem persönlichen Beratungsgespräch die für Sie am besten passenden Behandlungsmöglichkeiten.

 
Hyperhidrose-Sprechstunde

Donnerstag:
13:00 Uhr - 15:00 Uhr

Telefon: 09131 85-32047
Fax: 09131 85-32048
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